It must hurt

Die Erkenntnis kam mir nach zahlreichen Filmen und Illustrierten, die ich auf einem Crosstrainer stehend geschaut und gelesen hatte; nach zahlreichen Youtube-Tutorials, mit denen ich mir selbst einen Trainingsplan zusammengestellt hatte; nach zahleichen Workouts, die schon nach einer Viertelstunde in der Sauna geendet waren. Die Erkenntnis, dass Sport leider wehtun muss, wenn er spür- oder sichtbare Ergebnisse bringen soll.

Raus aus der Gemütlichkeit

Weh tut schon der Weg aus der eigenen Komfortzone, und weil mir der alleine nicht gelungen ist, habe ich begonnen Kurse im Fitnessstudio zu besuchen – und habe so Adrian kennengelernt. Während seiner Workouts hasse ich ihn manchmal ganz kurz für das, was er sich heute wieder ausgedacht hat. Weil ich genau weiß, dass ich morgen vor Muskelkater kaum gehen können werde. Vermutlich hat man ihn spätestens in dieser Situation geschafft, den Schritt aus der Komfortzone.

Die richtige Dosis Sport

Wer jetzt an ein super-hartes Bootcamp-Workout mit Trillerpfeife, schreiendem Drill-Instructor und kotzenden Sportlern denkt, ist auf dem falschen Weg. Adrian schafft es, zu fördern und zu fordern. Er weiß nach kurzer Zeit, was man kann, und was man nicht kann. So fühlt man sich weder unter- noch überfordert. Adrian schafft auch in unterschiedlich leistungsstarken Gruppen eine machbare Herausforderung für jeden. Immer neue Übungen, Einzel-, Partner oder Gruppen-Challenges machen die Workouts zu einem immer kurzweiligen Erlebnis.

Sympathieträger Adrian

Dass Adrian sich für seine Sportler und deren Fortschritte interessiert, merken Neulinge spätestens, wenn sie bei ihrem zweiten Kursbesuch mit dem Namen angesprochen werden (ich bin verdammt neidisch auf dieses Namensgedächtnis). Durch Adrians angenehme Art entsteht schnell ein Gruppengefühl, auch Neueinsteiger tauen meist in kürzester Zeit auf.
Wer es individueller will, findet in Adrian einen Personal Trainer, der mit System kompetent und zielgerichtet arbeitet und detaillierte Trainings- und Ernährungspläne erstellt. An die muss man sich dann „nur“ noch halten.

Das alles ist eine Bereicherung – längst nicht mehr nur für mein Training! Das merke ich immer dann, wenn ich in stressigen Wochen meine lieb gewonnenen Kurse einmal nicht besuchen kann.

Andi